- Home
- Member
- Lynx
- Lynx's entries
- Das Training.
Das Training.
- 42
- 6
- 2
„Also Jungs“, beendete Andreas, „ihr könnt mit stolzgeschwellter Brust der ganzen Welt verkünden, dass wir hier Einheimische sind!“
Bald kam auch Sensei mit Gruppe junger Leute dazu. Die Menschen fingen an, freundlich zu lächeln. Und die zuvor einzeln stehenden Grüppchen vereinten sich zu einem Kollektiv, grüßten freundschaftlich den Lehrer und gingen in die offene Halle. Wir ließen uns auch von dieser guten Laune anstecken. Aber unsere Freude dauerte nicht lange an.
Am Anfang des Aufwärmtrainings kamen zwei solide gekleidete Männer in den Sportsaal, gingen zum Sensei und fingen wie selbstverständlich an, ihm irgendetwas zuzuflüstern. Nachdem sie sich geeinigt hatten, überließ Sensei das Training seinem ältesten Sempai, zog den Mantel über sein Kimono an und ging mit ihnen hinaus. Da fingen die unendlichen Qualen unserer Gliedmaßen an.
Der älteste Sempai bestimmte offenbar die Grundbelastung, indem er von seinem eigenen muskulösen Körper ausging. Also führte er die Aufwärmübungen in so einer schnellen Abfolge durch, als ob wir uns für eine goldene Medaille vorbereiten würden. Hier erlebten wir am ganzen Körper den großen Unterschied zwischen Sensei mit seiner dosierten Belastung und dem ältesten Sempai, der bis zur Ankunft des Lehrers aus uns Olympiasieger mit kompletter Medaillensammlung machen wollte. Wie dem auch sei, aber als am Ende der Übungen das Kommando zur Entspannung kam, das vom Sempai aus irgendeinem Grund die „Leichenpose“ genannt wurde, fielen die Leute und auch meine Person mit so einem Krach um, dass in der Tat überall kraftlose Leichen herumlagen. Später hatte ich erfahren, dass die ungewöhnliche Ausdrucksweise vom ältesten Sempai mit seiner beruflichen Tätigkeit in der Abteilung für Innere Angelegenheiten zusammenhing.
Nach dieser erschöpfenden Arbeit hatten wir unter seiner Führung angefangen, Basisbewegungen zur Erarbeitung von Schlägen, Blöcken und Ständen zu machen. Ich hatte den Eindruck, als ob ich mich in der japanischen Armee befände, wo Soldaten die Kommandos mit lauter Berichterstattung in ihrer Muttersprache gleichzeitig ausführen würden.
Bald kam auch Sensei mit Gruppe junger Leute dazu. Die Menschen fingen an, freundlich zu lächeln. Und die zuvor einzeln stehenden Grüppchen vereinten sich zu einem Kollektiv, grüßten freundschaftlich den Lehrer und gingen in die offene Halle. Wir ließen uns auch von dieser guten Laune anstecken. Aber unsere Freude dauerte nicht lange an.
Am Anfang des Aufwärmtrainings kamen zwei solide gekleidete Männer in den Sportsaal, gingen zum Sensei und fingen wie selbstverständlich an, ihm irgendetwas zuzuflüstern. Nachdem sie sich geeinigt hatten, überließ Sensei das Training seinem ältesten Sempai, zog den Mantel über sein Kimono an und ging mit ihnen hinaus. Da fingen die unendlichen Qualen unserer Gliedmaßen an.
Der älteste Sempai bestimmte offenbar die Grundbelastung, indem er von seinem eigenen muskulösen Körper ausging. Also führte er die Aufwärmübungen in so einer schnellen Abfolge durch, als ob wir uns für eine goldene Medaille vorbereiten würden. Hier erlebten wir am ganzen Körper den großen Unterschied zwischen Sensei mit seiner dosierten Belastung und dem ältesten Sempai, der bis zur Ankunft des Lehrers aus uns Olympiasieger mit kompletter Medaillensammlung machen wollte. Wie dem auch sei, aber als am Ende der Übungen das Kommando zur Entspannung kam, das vom Sempai aus irgendeinem Grund die „Leichenpose“ genannt wurde, fielen die Leute und auch meine Person mit so einem Krach um, dass in der Tat überall kraftlose Leichen herumlagen. Später hatte ich erfahren, dass die ungewöhnliche Ausdrucksweise vom ältesten Sempai mit seiner beruflichen Tätigkeit in der Abteilung für Innere Angelegenheiten zusammenhing.
Nach dieser erschöpfenden Arbeit hatten wir unter seiner Führung angefangen, Basisbewegungen zur Erarbeitung von Schlägen, Blöcken und Ständen zu machen. Ich hatte den Eindruck, als ob ich mich in der japanischen Armee befände, wo Soldaten die Kommandos mit lauter Berichterstattung in ihrer Muttersprache gleichzeitig ausführen würden.
Latest entries
| Vitali Jakowlewitsch (1) |
| Ein Extrasens (1) |
| Das geheimnisvolle „Darum“ (1) |
| Das Ende des Trainings (1) |
| Die Erscheinung der Psyche. (1) |
Entries by Month
| 2012 |
|---|
| February (3) |
| January (7) |
| 2011 |
| December (15) |
| November (6) |
| October (1) |
| July (1) |
| February (3) |
| 2010 |
| December (5) |
| November (5) |
| October (2) |

Nachdem sie ausgeredet hatten, überließ Sensei das Training seinem ältesten Sempai, zog den Mantel über seinen Kimono an und ging mit ihnen hinaus.
Hier erlebten wir am ganzen Körper den großen Unterschied zwischen Sensei mit seiner dosierten Belastung und dem ältesten Sempai, der bis zur Rückkehr des Lehrers aus uns Olympiasieger mit kompletter Medaillensammlung machen wollte.
Aber was sind „solide gekleidete“ Männer?
Auf English: "two respectable-dressed (well-dressed) men"
Eines hatte ich noch übersehen, mal schauen, ob eine weitere Korrektur mit einsortiert wird …
Ah, jetzt habe ich den Artikel von vorher verstanden. Hört sich lustig an. Machst du Karate?
Bald kam auch Sensei mit einer Gruppe junger Leute dazu.
Ich hatte das Gefühl, als ob ich mich in der japanischen Armee befände, wo Soldaten die Kommandos mit lauter Berichterstattung in ihrer Muttersprache gleichzeitig ausführen würden.