Sprachenmasken

PUBLIC_FLAG_#{@journal.pf_int} RSS feed of Sprachjunge's latest journal entries Mar 15th 2010 15:13
Lernt man eine Fremdsprache, so muss man anders denken; schon klar. Man gewöhnt sich an neue Ausdrucksweisen, nimmt quasi eine neue Identität an. Es ist, als würde man eine Art Schauspieler: Gehen wir der alten griechischen Tradition nach, setzen verschiedene Fremdsprachen jeweils eine andere Maske voraus, bevor man mit in den Chor darf. Aber welche Eigenschaften haben diese ,,Sprachenmasken“?

Was ich auf eher umschreibende Weise sagen will, ist Folgendes: Welche Wörter sind besonders beliebt oder unverzichtbar in Euren Muttersprachen bzw. erlernten Fremdsprachen? Auf Deutsch beschäftige ich mich viel häufiger mit ,,Tatsachen“und ,,Domen“ (ja, okay, in Amerika gibt’s halt nicht so viele, aber trotzdem), und ,,mal“, ,,schon“, ‚,zwar“ und ,,gerne“ kommen andauernd vor. Auf Spanisch setze ich mich ständig mit der Wahrheit einer Behauptung auseinander (la verdad es que), und Fortbewegung spielt eine große Rolle, auch wenn ich mich nicht einmal rege (,,¿Tienes gemelos? Que bien, vamos.“). Schließlich muss ich mir mehr Gedanken über die Muttersprache machen; mir fällt gerade nichts ein.
Mar 15th 2010 18:23 Karin71

Interessante Theorie mit den "Sprachmasken". Nimmst du mit diesen Masken auch eine andere Persönlichkeit auf, wie dies ein Schauspieler tut?
Mar 16th 2010 15:19 Sprachjunge

In der Tat. Ich bin immer noch bemüht, meinen deutschen Akzent zu verbessern. Insofern ahme ich momentan die Charaktere von der Sendung „Stromberg“ nach. :)

Journals Statistics

Latest entry

See more >>

Latest comments

See more >>

Entries by Month